BetriebsrätInnen und JugendvertrauensrätInnen stimmten sich auf herbstliche Kollektivvertragsverhandlungen ein! Am 19. Oktober 2011 beginnen die Kollektivvertragsverhandlungen für den Handel “und auch diese Gehaltsrunde hat eine besondere Brisanz”, erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der
GPA-djp und Betriebsratsvorsitzende Franz Georg Brantner.
Starke Erhöhung für niedrige Einkommen! Nach dem Erreichen des Meilensteins von 1.300 Euro Brutto-Mindestgehalt im Vorjahr wird die
GPA-djp auch heuer wieder angemessene Gehaltserhöhungen für niedrige EinkommensbezieherInnen fordern, so Brantner: “Die Forderung nach starker Erhöhung der niedrigen Mindestgrundgehälter ist für Frauen in unserer Branche besonders wichtig. Der Handel ist weiblich, drei Viertel der rund 450.000 Beschäftigten sind Frauen. Weitere Schritte in Richtung Angleichungsrunden, um die finanzielle Benachteiligung von Frauen zu stoppen, sind also dringend notwendig.”
Gestiegene Umsätze honorieren! “Die ArbeitnehmerInnen in der Metallindustrie sind nicht die einzigen, die in Anbetracht der Kaufkraftverluste kräftigte Lohn- und Gehaltserhöhungen brauchen. Wir setzen uns wieder für ordentliche Gehaltserhöhungen im Handel ein. Die Umsätze im Handel sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen, ein Verdienst der Beschäftigten, der honoriert werden muss”, ergänzt
GPA-djp Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.
Forderungsprogramm beschlossen! Die Kollektivvertragsverhandlungen beginnen am Mittwoch, 19. Oktober, weitere Verhandlungsrunden sind für den 9. und den 16. November geplant. In Wien trafen am 10. Oktober rund 200 BetriebsrätInnen und
JugendvertrauensrätInnen zu einer Auftaktkonferenz zusammen, um ein Forderungsprogramm zu erarbeiten und zu beschließen. “Die BetriebsrätInnen und
JugendvertrauensrätInnen in ganz Österreich sind hoch motiviert, wir sehen konstruktiven Verhandlungen im Sinne unserer 450.000 Beschäftigten mit Zuversicht entgegen”, so Brantner und Wolf abschließend.
posted by Helmut Gotthartsleitner in
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