Aktuelles Angebot ist kein Beitrag zur Erhaltung der netto realen Kaufkraft! Die Mitglieder des Bundesvorstandes der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) nehmen mit Besorgnis zur Kenntnis, dass die Arbeitgeber im Handel bei den laufenden KV-Verhandlungen ein Gehaltserhöhungsangebot von 2,9 Prozent für die rund 520.000 Angestellten offenbar für angemessen und vertretbar halten. „Dieses Angebot entspricht weder den Vorstellungen von ordentlichen Gehaltserhöhungen noch einem gerechten Anteil an der Umsatz- und Ertragslage. Die Angestellten und Lehrlinge im Handel haben durch ihre Leistungen zu der guten Entwicklung dieser Umsatz- und Ertragslagen wesentlich beigetragen, sie haben sich einen ordentlichen Anteil an den Ergebnissen zur Sicherung ihrer Kaufkraft verdient“, erklärt der Vorsitzende der GPA-djp, Wolfgang Katzian. Read more…
Archive for November, 2011
GPA-djp-Bundesvorstand fordert fairen Gehaltsabschluss für Angestellte im Handel !
GPA-djp startet Informations- und Gehaltsoffensive für Beschäftigte im Handel
Arbeitgeber haben offenbar jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Beschäftigten verloren! „Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber, die Gehälter der Angestellten und Lehrlinge im Handel um 2,9 Prozent zu erhöhen, ist nicht akzeptabel. Wer ernsthaft meint, dass ein Gehaltsangebot in dieser Höhe angemessen ist, hat jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Menschen im Handel verloren”, erklären die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen bei den Kollektivvertragsverhandlungen für den Handel, GPA-djp-Wirtschaftsbereichsvorsitzender Franz Georg Brantner und GPA-djp Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf. Read more…
KV Verhandlungend: Mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten durch die Arbeitgeber
Völlig unseriöses Gehaltsangebot trotz erfolgreicher Unternehmensergebnisse! Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 520.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel wurden heute in den Abendstunden sehr zum Ärger der BetriebsrätInnen ohne Ergebnis unterbrochen. „Die Gehaltserhöhung, die uns angeboten wurde, ist auf Grund der guten Unternehmensergebnisse absolut inakzeptabel“, berichten die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen, der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, Franz Georg Brantner und GPA-djp-Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.
„Die heute angebotenen 2,9 Prozent sind nicht mehr als die Inflationsrate. Das ist nichts anderes als mangelnde Wertschätzung der Angestellten und Lehrlinge, die ihren Anteil am Erfolg des Handels durch ihre Leistung verdient haben. Die VerhandlerInnen der Arbeitgeberseite nehmen offenbar den Auftrag nicht ernst, den wir von den Angestellten bekommen haben: ein Einkommen zu fordern, mit dem sie auskommen“, so Brantner und Wolf: „Das bedeutet: kein Abschluss unter 4 Prozent.“ Read more…
Dein Weihnachtsgeld…
… bringt weder Weihnachtsmann noch Christkind – das gibt’s nur mit der Gewerkschaft! Zweimal im Jahr gibt’s mehr Geld am Gehalts-/Lohnzettel – das Weihnachts- und Urlaubsgeld. Für viele ist diese Sonderzahlung ganz selbstverständlich wie die jährliche Gehaltserhöhung. Einige glauben auch, dass es gesetzlich geregelt ist. Doch das stimmt nicht. Zwar müssen wir für 13. und 14. Gehalt weniger Steuern bezahlen, aber gesetzlichen Rechtsanspruch auf diese Sonderzahlungen gibt es nicht.
Wer sichert dann das Weihnachts- und Urlaubsgeld?
Diese zwei Sondergehälter wurden von den Gewerkschaften erkämpft und in den Kollektivverträgen verankert. Die Kollektivverträge wiederum wurden von den Gewerkschaften mit VertreterInnen der Arbeitgeberseite verhandelt und gelten meistens ein Jahr. Die Kollektivverträge regeln die Höhe deiner Lehrlingsentschädigung oder die Höhe deines Einkommens als junge/r ArbeitnehmerIn oder im Ferien- oder Nebenjob. Außerdem sind dort die Arbeitszeit und eben auch das Weihnachts- und Urlaubsgeld geregelt. Read more…
WKO-Belehrungen und Klarstellungen überflüssig
Flächendeckende Umsetzung des Handelskollektivvertrages und des OGH-Urteils bleiben wichtige Anliegen! „Wir freuen uns darüber, dass es dem Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreichs ein Anliegen ist, über die richtige Umsetzung des OGH-Urteils bei Kassiertätigkeiten zu informieren. Mehr Sinn würde sein Appell allerdings machen, wenn er ihn an Unternehmen wie z.B. Hennes & Mauritz (H&M) richten würde”, reagiert der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, auf Fritz Aichingers Interpretationen des OGH-Urteiles. „Die GPA-djp braucht weder Aichingers Belehrungen noch seine Klarstellung, wie das Urteil zu interpretieren ist, wir kennen es bereits. Wir werden in nächster Zeit noch aktiver an der Einhaltung aller kollektivvertraglichen Vereinbarungen für die Beschäftigten im Handel arbeiten”. Read more…
Erste Annäherung bei den Verhandlungen für den Handel-Kollektivvertrag!
Vorstellungen über Gehaltserhöhung werden am 16. November konkretisiert!
Gespräche verliefen in konstruktiver Atmosphäre!
Auch die zweite Runde der Verhandlungen für den Kollektivvertrag im Handel verlief in konstruktiver Atmosphäre. Wie zwischen den Kollektivvertragspartnern vereinbart, wurden am 9. November die Themen Anrechnung von Karenzurlauben und Auszahlungszeitpunkt der Sonderzahlungen diskutiert. Trotz anfänglich sehr gegensätzlicher Standpunkte konnte in beiden Punkten Annäherung erreicht werden. Dadurch ist die Basis dafür geschaffen, dass in der nächsten Verhandlungsrunde am 16. November erstmals über konkrete Vorstellungen zur Gehaltserhöhung diskutiert werden kann.
Die Fortschritte bei dieser Gehaltsrunde wären ohne unsere Unterschriftenaktion, die wir zur Bekräftigung unserer Forderungen durchführen, nicht möglich gewesen. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für die Beteiligung und ersuchen um weitere aktive Unterstützung der laufenden Gehaltsverhandlungen.
Die Textilkette H&M will MitarbeiterInnen an der Kassa nicht höher bezahlen!
H&M versucht von OGH angeordnete Einstufungen zu umgehen! Die Textilkette H&M will MitarbeiterInnen an der Kassa nicht höher bezahlen, wie ihnen das laut OGH (Oberster Gerichtshof) zusteht. Im August endete eine von der GPA-djp eingebrachte Klage mit dem Urteil des Obersten Gerichtshofes, wonach Mitarbeiterinnen, die mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit an der Kassa verbringen, in die besser entlohnte Beschäftigungsgruppe 3 einzustufen sind. Der Gehaltsunterschied beträgt ab dem fünften Beschäftigungsjahr rund 150 Euro monatlich. Read more…
Handel: Gerne mit Zusatzqualifikation
Handelsangestellte werden nicht immer ihren Qualifikationen entsprechend entlohnt. Auch die Einkommensschere ist zwischen Frauen und Männern ist hoch. Das will die GPA-djp ändern.
Die Firma Lobmayr sucht derzeit „eine(n) Vollzeitmitarbeiter(in) für den Verkauf in unserem Stammhaus in der Kärntner Straße“ im ersten Bezirk in Wien. Man wünscht sich u.a. Englischkenntnisse in Wort und Schrift. „Weitere Fremdsprachen, wie Russisch, sind erwünscht.“ Weniger erwünscht sind bestimmte Fremdsprachen, wechselt der Schauplatz von der noblen Innenstadt in den Arbeiterbezirk Meidling: Beim Diskonter nennt die Kassierin der älteren Frau mit Kopftuch den zu zahlenden Betrag gleich auf Türkisch, das Retourgeld zählt sie auf Türkisch vor – mit betont gedämpfter Stimme. Das macht sich anscheinend nicht besonders gut, wenn die Angestellte mit der Kundin in der gemeinsamen Muttersprache spricht. Letztere kann nur Türkisch. Die Kassierin bekommt für ihre Zusatzqualifikation freilich keinen Zuschlag bezahlt. Read more…
Konstruktiver Auftakt zu Verhandlungen über neuen Handels-Kollektivvertrag
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